Hat der Emir der Gläubigen (a.) über das, was mit der reinen Wahrhaftigen (s.) geschehen ist, geschwiegen?

Hat der Emir der Gläubigen (a.) über das, was mit der reinen Wahrhaftigen (s.) geschehen ist, geschwiegen?


Hat der Emir der Gläubigen (Friede sei mit ihm) über das, was mit der reinen Wahrhaftigen (Friede sei mit ihr) geschehen ist, geschwiegen?

Wir überliefern Ihnen diese schmerzhafte Überlieferung über das Unrecht, das dem Emir der Gläubigen widerfuhr, als man ihn zur Moschee führte und zur erzwungenen Treue verpflichtet hielt:

Wir überliefern Ihnen diese Überlieferung aus dem Buch Misbah al-Balagha (Nachträge zu Nahj al-Balagha), Band 1, Seite 284, des verstorbenen, hochgeschätzten Gelehrten Sayyid Muhammad Muhammad Hasan al-Mirjhani, einem der bedeutenden Schüler des höchsten religiösen Lehrers Ayatollah al-Udhma Sayyid Abu al-Hasan al-Isfahani. Er überliefert diese Geschichte aus dem Buch Sawarim al-Hasima fi Tarikh al-Zahra Fatima (Friede sei mit ihr) des Gelehrten und Hadith-Wissenschaftlers Agha Fathullah al-Kamali al-Istirabadi. Dieses Manuskript existiert in kleiner Handschriftgröße und befindet sich in der Shushtari-Bibliothek in Nadschaf al-Ashraf. Es wird dort aus dem Buch Kashf al-La’ali von Ibn al-Arandas al-Hilli überliefert, einem der großen Imami-Fuqaha, Usuli und Dichter des 9. Jahrhunderts nach der Hidschra.

Und aus den Worten des Emir der Gläubigen (Friede sei mit ihm), als man ihn aus dem Haus herausführte und zur Moschee zog, und ihn dort stehen ließ, richtet er diese Worte an die Verbrecherführer der Saqifa und ihre Anhänger:

„O ihr verräterischen, gottlosen, schmutzigen und verachtenswerten Tropfen, ihr ermüdeten Tiere! Ihr seid aufgestanden auf euren Füßen und habt eure Arme für das Unrecht bereit gemacht. Ihr sucht damit Heuchelei und liebt die Beobachtung von Unwissenheit und Zwietracht. Glaubt ihr etwa, dass eure Schwerter erfolgreich sein werden und eure Seelen wachsam? Nein! Schlimm ist, was ihr euch selbst zugefügt habt, o ihr zersplitterten und zerstreuten nach der Vereinigung, und Abtrünnigen nach ihrem Abfall. Ihr seid weder vorsichtig noch fürchtet ihr Gott. Ja, bei Gott, das ist eine Angelegenheit, die euer Gewissen aufgedeckt hat, und das Böse eurer innersten Absichten hat die Oberhand gewonnen. So verfolgt ihr die Freude im Unrecht und werdet bereuen, während wir die Wahrheit bewahren, sodass unser Herr uns den rechten Weg zeigt und uns erfüllt, was er uns auf der Grundlage schöner Geduld versprochen hat. Euer Herr ist kein Ungerechter gegenüber seinen Dienern, wir werden eure Seelen, die sich an diese vergängliche Welt gebunden haben, Schritt für Schritt entlarven und entkräften, die euch der Gesandte Gottes davor gewarnt hat. Ihr klammert euch an die äußersten Ränder ihrer Schafe und kehrt zurück, ohne ihre volle Kraft zu nutzen. Eure begehrenden Seelen haben die verbleibende jenseitige Welt verachtet, während unsere Seelen daran gefallen haben, ihr habt sie verschmäht. Die Verheißung ist nah, und der Herr ist der beste Herrscher.

Soll die Zahra tatsächlich geschlagen werden, und soll unser Recht uns gewaltsam und zwangsweise genommen werden, ohne dass wir Hilfe haben, Rettung oder Beistand? Wäre Abu Talib doch vor seinem Tag gestorben, er würde nicht sehen, wie die ungläubigen Gottlosen sich an das Unrecht der reinen und rechtschaffenen Fatima (Friede sei mit ihr) klammern! Verdammnis, Vernichtung, Zerschlagung! Diese Angelegenheit wird zu Gott zurückgeführt, und zu seinem Gesandten (Friede sei auf ihm und seiner Familie) wird sie verwiesen. Es war schwer für Ibn Abi Talib, das Haupt Fatimas zu sehen, das geschlagen wurde, während seine Stellung bekannt und seine Tage sichtbar waren. Daher reagiert er nicht auf Aqila, noch besteht er auf seiner Cousine. Geduld ist sicherer und schöner, und die Zufriedenheit mit dem, womit Gott zufrieden ist, ist am besten, damit die Wahrheit nicht aus ihrem Gewicht entfernt wird und das Unrecht nicht aus seinem Versteck hervortritt, bis ich meinen Herrn treffe, ihm die Gewalt, die ihr mir angetan habt, und eure Verzögerung im Bedrängnis klage. Er ist der beste Richter, der Barmherzigste, und Gott wird den Dankbaren vergelten. Lob sei Gott, dem Herrn der Welten.

📕 Misbah al-Balagha (Nachträge zu Nahj al-Balagha), Band 1, Seite 284