Die Geschichte der Hinwendung eines europäischen Gelehrten zum Schiitentum
Erzählt von dem Gelehrten der Ahl al-Bait (a.), Sayyid al-Hakim (möge Allah seiner Seele gnädig sein)



Während meiner Reise nach London zur medizinischen Behandlung traf ich einen europäischen Professor, der sich auf Religionswissenschaft spezialisiert hatte.
Er war zum Islam und anschließend zum Schiitentum übergetreten.
Ich fragte ihn, was ihn dazu veranlasst habe, den Islam anzunehmen – und insbesondere, den schiitischen Weg zu wählen.
Er nannte mir zwei Gründe:
Erstens:
Er sagte, dass er in den Gebetsformen anderer Religionen nur zerstreute und voneinander getrennte Handlungen gesehen habe.
Im Islam hingegen seien all diese Elemente in einer einheitlichen, zusammenhängenden gottesdienstlichen Handlung, dem Gebet (ṣalāh), vereint – mit einer klaren und vollkommenen spirituellen Struktur.
Zweitens:
Das Prinzip von „der Sache zwischen den beiden Extremen“ (al-amr bayn al-amrayn).
Durch seine wissenschaftliche Erfahrung und sein tiefes Verständnis religiöser Systeme erkannte er,
dass die Kenntnis und das Bewusstsein dieses göttlichen, verborgenen Geheimnisses – nämlich der Lehre vom „Mittelweg zwischen Zwang (ǧabr) und völliger Willensfreiheit (tafwīḍ)“ –
in jenen frühen Jahrhunderten eine wahre Wunderleistung der Imame (a.) war.
Diese Erkenntnis beweise ihre Imamat und ihre rechtmäßige Nachfolge des Propheten (s.) in seiner Gemeinschaft,
damit die Menschen sich an sie halten und vor Irrtum und Verirrung geschützt bleiben.
Währenddessen blieben ihre Gegner – seien es Muslime anderer Richtungen oder Nichtmuslime –
in einem Zustand der Verwirrung, Zweifel und Irrlehre,
verstrickt in Widersprüche und Missverständnisse.
Quelle: Kitāb Uṣūl al-ʿAqīda („Das Buch der Grundlagen des Glaubens“)
Okt. 18 2025
Die Geschichte der Hinwendung eines europäischen Gelehrten zum Schiitentum
Die Geschichte der Hinwendung eines europäischen Gelehrten zum Schiitentum
Erzählt von dem Gelehrten der Ahl al-Bait (a.), Sayyid al-Hakim (möge Allah seiner Seele gnädig sein)
Während meiner Reise nach London zur medizinischen Behandlung traf ich einen europäischen Professor, der sich auf Religionswissenschaft spezialisiert hatte.
Er war zum Islam und anschließend zum Schiitentum übergetreten.
Ich fragte ihn, was ihn dazu veranlasst habe, den Islam anzunehmen – und insbesondere, den schiitischen Weg zu wählen.
Er nannte mir zwei Gründe:
Erstens:
Er sagte, dass er in den Gebetsformen anderer Religionen nur zerstreute und voneinander getrennte Handlungen gesehen habe.
Im Islam hingegen seien all diese Elemente in einer einheitlichen, zusammenhängenden gottesdienstlichen Handlung, dem Gebet (ṣalāh), vereint – mit einer klaren und vollkommenen spirituellen Struktur.
Zweitens:
Das Prinzip von „der Sache zwischen den beiden Extremen“ (al-amr bayn al-amrayn).
Durch seine wissenschaftliche Erfahrung und sein tiefes Verständnis religiöser Systeme erkannte er,
dass die Kenntnis und das Bewusstsein dieses göttlichen, verborgenen Geheimnisses – nämlich der Lehre vom „Mittelweg zwischen Zwang (ǧabr) und völliger Willensfreiheit (tafwīḍ)“ –
in jenen frühen Jahrhunderten eine wahre Wunderleistung der Imame (a.) war.
Diese Erkenntnis beweise ihre Imamat und ihre rechtmäßige Nachfolge des Propheten (s.) in seiner Gemeinschaft,
damit die Menschen sich an sie halten und vor Irrtum und Verirrung geschützt bleiben.
Währenddessen blieben ihre Gegner – seien es Muslime anderer Richtungen oder Nichtmuslime –
in einem Zustand der Verwirrung, Zweifel und Irrlehre,
verstrickt in Widersprüche und Missverständnisse.
Quelle: Kitāb Uṣūl al-ʿAqīda („Das Buch der Grundlagen des Glaubens“)
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